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Passau  |  19.10.2014  |  00:54 Uhr

Streit um Holi-Festival: Forster fordert 70.000 Euro

von Sebastian Daiminger

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Holi-Festival in Kohlbruck − Foto: CoFo

Holi-Festival in Kohlbruck − Foto: CoFo

Holi-Festival in Kohlbruck − Foto: CoFo


Im August 2013 fand in Passau das erste "Holi-Festival" statt. Eine Mega-Party auf dem Festgelände in Kohlbruck, bei dem sich junge Leute zu wummernden Bässen mit bunten Farbbeuteln bewarfen. Doch die lustige Sause hat nun ein juristisches Nachspiel. Der bekannte Event- und Konzertveranstalter Oliver Forster verklagt derzeit seine ehemaligen Geschäftspartner von Holi One World Ltd. aus Berlin und fordert 70.000 Euro.

In dem Streit geht es um ein Foto, das bei der Veranstaltung gemacht wurde und dessen Rechte zur Verwendung bei Forster liegen. Der Vorwurf: Dieses Foto haben die Ex-Partner, mit denen Forster schon länger im Clinch liegt, weltweit zu Werbezwecken auf mindestens 67 Facebookseiten verwendet. Durch seinen Anwalt Markus Sturm (Kanzlei Olschar) ließ Forster die Holi One Ltd. anschreiben und auffordern, die Verwendung zu unterlassen − zunächst ohne Erfolg. Forster legte nach und machte per einstweiliger Verfügung gerichtlich geltend, dass das Foto nicht mehr ohne seine Genehmigung verwendet werden darf. Damit war der Streit nicht beendet. Forster fordert vor dem Landgericht München nun eine Geldentschädigung für den entstandenen Schaden in Höhe von 70.000 Euro.

Die Holi One Ltd. hingegen lässt über ihren Anwalt mitteilen, dass der Fotograf einer Verwendung des Bildes um das sich der ganze Streit dreht, zugestimmt habe. Das ist laut dem Fotografen, der von Forster für eine Fotodokumentation zu dem Event engagiert wurde, jedoch nicht der Fall. Er tritt in dem Verfahren als Zeuge auf.

Wie der Zoff um das Holi-Foto ausgeht, ist derzeit offen. In der Regel bietet das Gericht in solchen Fällen einen Vergleich an. Die Verhandlung vor dem Landgericht München wurde auf Mittwoch, 5. November terminiert. Oliver Forster selbst hat der Streit mittlerweile die Lust an den Holi-Partys verdorben. Er sagte auf Anfrage der Zeitung "Am Sonntag": "Ich bin froh, wenn das Ganze vorbei ist. Das hat alles sehr viel Zeit und Nerven gekostet. Ob ich nochmal ein Holi-Festival in Passau mache? Derzeit würde ich eher nein sagen..."

Ein Bericht aus der Zeitung "Am Sonntag" vom 19. Oktober.








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